HG Butzko "Super Vision" oder warum ich das erste Mal in der Pause nach Hause ging.

Wir waren heute im Rahmen des "Ring Kabarett" in einer Vorstellung im Stadttheater Emmerich.
Diese war so vorhersehbar, so seicht, dass wir erstmals in der Pause gegangen sind.

Wer schon mehrfach Gehörtes noch mal lauwarm und besserwisserisch serviert bekommen möchte,
möge sich HG Butzko in seinem neuen (!) Programm "Super Vision" anschauen.

Wenn WDR 5 schreibt, dass er "sprachlich schon mal die Pumpgun rausholt", dann aber nur ein
Plastikspielzeug mit Schaumstoffpfeilen rauskommt, ist das Enttäuschung pur.

In der gesamten ersten Hälfte habe ich nicht eine Pointe erlebt,
die ich nicht schon annähernd genau so im Radio oder Fernsehen hörte.

Der typisch traurige Einheitsbrei von teils schon abgestandenen Themen hat mich fast einschlafen lassen.

Wer mal einen Preis bekommen hat und dann stagniert, sollte sich sein Konzept überlegen.
Auf mich hat es gewirkt, wie das Festhalten an Bewährtem ohne wirkliche Visionen.

Anderthalb Stunden zu spät. Ein kurzweiliger Spaß mit Herbert Herrmann und Nora von Collande

Kennt Ihr das, wenn man ins Theater geht und die Zeit verfliegt, weil man einfach nur Spaß hat?
So ist es uns bei dem Stück "Anderthalb Stunden zu spät" ergangen.

Die Story ist schnell erzählt:
Eine wichtige Einladung zu einem Essen.
Er steht fertig angezogen an der Haustür und seine Gattin will einfach nicht.

Was dann aber folgt ist so amüsant und kurzweilig, dass man sich wundert,
wie 2 Stunden so schnell vorbei gehen können.

Deshalb auch ein kurzes Resümee: Hingehen! Es lohnt sich!